Bio Quinoa von Vita Natura vitanatura.de Quinoa – Das Gold der Inkas

 

Quinoa (Chenopodium quinoa) wurde bereits vor 6000 Jahren von den Ureinwohnern der Anden als Grundnahrungsmittel kultiviert und stellt nach wie vor eine der wichtigsten Nahrungsgrundlagen der dortigen Bevölkerung dar. Quinoa ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und weist ein ausgesprochen hochwertiges Nährstoffprofil mit einer hohen biologischen Wertigkeit auf, die die anderer Getreidearten wie beispielsweise des Weizens um ein Vielfaches übersteigt. Mit einem Proteinanteil von 13 bis 22 Prozent, je nach Sorte und Anbaugebiet, zählt Quinoa zu den eiweißreichsten Pflanzen weltweit. Von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) bescheinigt, aufgrund der ausgeglichenen Proteinzusammensetzung wird der Körper selbst bei einer einseitigen Ernährung mit Quinoa mit allen lebensnotwendigen Aminosäuren versorgt. Daher auch der Name „Gold der Inkas“ und von ihnen als gesundheitsfördernd gefeiert. Hervorzuheben ist der  Lysingehalt, eine Aminosäure, die in anderen Getreiden und Pflanzen einen limitierenden Faktor darstellt. Die Quinoapflanze mit ihren senfkorngroßen rotbraunen, gelben und weißen Samenkönern gehört zu den Gänsefußgewächsen und wird wie das Amaranth als Pseudogetreide bezeichnet. Aufgrund seiner Glutenfreiheit (Gluten ist das Klebereiweiß aus den eigentlichen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer) eignet sich das Korn hervorragend für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit  bzw. für alle diejenigen, die sich gerne glutenfrei ernähren wollen.

Doch nicht nur ihr Eiweißgehalt lässt Quinoa zu einer interessanten und nährstoffreichen Essalternative werden.

  • Quinoa glänzt auch mit ihrem Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Magnesium, Eisen, Kalium, Kalzium und Zink
  • Und mit ihrem guten Fett, das zu mehr als 50% aus wertvollen langkettigen ungesättigten Fettsäuren besteht und einen hohen Gehalt an den gesundheitsfördernden pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren aufweist. Diese sind ansonsten nur in wenigen pflanzlichen Ölen wie Leinöl, Walnussöl oder Hanföl zu finden.
  • Es enhält auffallend viel Kieselsäure und Schwefel.
  • Quinoa beinhaltet verschiedene Vitamine aus der B-Gruppe und das fettlösliche Vitamin E.

Aus einer Trendbeilage in der modernen Gastronomie ist eine leckere Alternative auf unseren Tellern geworden, die nicht mehr nur von Veganern und Vegetariern aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes geschätzt wird.

 

Quinoa – wie verwenden?

Dieses rasch garende Pseudogetreide können sie anstelle von Reis, Bulgur, Couscous oder Nudeln verwenden. Quinoa wird wie Reis mit der doppelten Menge Wasser ca. 15 Minuten gekocht. Die Garzeiten sind also viel kürzer wie bei Reis. Vor dem Kochen unter fließendem Wasser gründlich spülen, da Reste von Bitterstoffen, sog. Saponinen, enthalten sein können.

Wie Reis oder andere Getreide findet Quinoa breite Anwendung in der Küche. Es kann Beilage zu Salaten, zu Gemüse, Bestandteil von Eintöpfen oder Suppen sein. Der angenehm nussige Geschmack lässt sich zudem gut mit süßen Geschmacksnoten kombinieren.

Quinoamehl kann als Grundlage von glutenfreiem Brot oder anderen Backwaren wie Kuchen oder Gebäck dienen.

Tipp: In der Pfanne ohne Fett geröstet, bringen sie Pepp sowohl an süße wie an herzhafte Gerichte. Die Quinoasamen können auch gekeimt und als leckere Sprossen gegessen werden.

Cave: Nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist Quinoa für die Ernährung von Kindern unter 2 Jahren aufgrund des Saponingehaltes ungeeignet. Für ältere Kinder und Erwachsene bestehen hingegen keine Einschränkungen bei dem Verzehr.

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